Krankenhaus Podcastfolge (#3)

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Ich höre sein Röcheln seit über 24 Stunden. Er quiekt manchmal wie ein Schwein, das gerade erstochen wird. Dann wie ein verwundeter Hirsch. 

Ich habe noch nie einen solch kranken Menschen gesehen. Wo trifft man diese? Natürlich nicht in der Bahn oder im Fitnessstudio, sondern im Krankenhaus. 

Warum schreibe ich im Krankenhaus? 

Weil ich dumm war. Weil ich genauso dumm war, wie dieser Mann, der all die Jahre die Symptome seines Körpers schlicht ignorierte. Der zu viel trank, zu viel rauchte, zu viel fraß und dabei noch wegschaute. 

Seit über eine Woche trage ich eine Entzündung im Auge mit mir herum und dachte „Ach, das heilt schon.“ Teilweise wurde es besser. Dann plötzlich katastrophal. 

Ich gehe zum Augenarzt und danach in die Notaufnahme. 

Tiefe Ängste kommen auf, weil ich mich noch zu gut an meinen letzten Krankenhausaufenthalt erinnere. 

Irgendwann vor 10 Jahren, als ich durch einen Infekt in der Hüfte nicht mehr laufen konnte. Jeden Morgen wurde ich um 5:30 geweckt. Ich verstand nicht, warum man mich nicht schlafen ließ. Ich verstand nicht, was mit meinem Körper los war, betete intensiv und schloss einen Pakt mit Gott. 

Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was ich ihm versprochen habe. Es hielt sich jedoch an sein Versprechen und ich wurde gesund. Spielte sogar Jahre danach erfolgreich Fußball und Kniebeugen gingen auch mit 80 Kilo. 

Ich wollte nie wieder ins Krankenhaus. Dieser sterile Geruch der Verzweiflung. Zwei Scheiben Brot mit Marmelade zum Frühstück. Daheim esse ich kein Brot und gerade in dem Moment, in dem mein Körper maximale Nährstoffe und eine gesunde Verdauung braucht, bin ich gezwungen, Brot zu essen. 

Meine Mum war früher Krankenschwester und meinte, dass ich locker sieben Tage im Krankenhaus bleiben müsste. Mir wird bei dem Gedanken ganz anders. Allein deshalb, weil ich als Selbständiger arbeite und ohne meine aktive Arbeit kein Geld reinkommt. 

Ich muss früher raus und packe meine Vitamin C Tabletten ein. Denn es gibt kaum ein besseres Mittel gegen Infekte – habe ich mir sagen lassen. 

Meine Augenärztin sagt mir, dass ich jede Stunde Tropfen bekomme. Daheim hatte ich schon Schwierigkeiten, mir auch nur einen Tropfen zu geben. Ich habe nie Kontaktlinsen gebraucht und mir wird schon anders, wenn ich andere in ihrem eigenen Auge rumtasten sehe. 

Mit dieser Einstellung gehe ich ins Krankenhaus und weiß, dass ich eine Sache nicht machen werde: Opfer spielen. Ich bin schuld, niemand anders. Hätte ich früher reagiert, dann hätte sich meine Entzündung nicht so stark entwickelt. 

Aber gut, ich dachte mit etwas Pranajama, optimaler Ernährung und Bewegung an der frischen Luft wird es wieder. 

Nope. Man verflucht die Schulmedizin solange, bis man sie braucht. 

Ich fahre ins Krankenhaus und bete, dass mein Zimmergenosse nicht schnarcht. Langsam klopfe ich an die Tür und höre eine junge Stimme von innen „Ja“ rufen. Glück gehabt. Mein Mitbewohner ist Max, 18 Jahre alt; er hat einen Fußball ins Auge bekommen, ist eine  Frohnatur und wir witzeln darüber, dass es sich auch mit nur einem Auge gut leben lässt. Danach sprechen wir über Fußball, Schule, Mädels, Feiern… 

Ich werde zur Rezeption gebeten und begegne meiner Feuerprobe. Eine Stunde lang alle fünf Minuten Tropfen bekommen. Jedes Mal zuckt mein Körper leicht zusammen, wenn die kalte Flüssigkeit auf meine von roten Adern durchzogene Lederhaut tropft. 

Nach einer halben Stunde gewöhne ich mich daran und frage mich, warum ich mich früher (also vor zwei Tagen) so angestellt habe. Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell wir Menschen uns an Umstände gewöhnen können. 

Nach der Feuerprobe erklärt mir Max, wie man hier Wlan bezahlt, dass man auch mal für zwei Stunden in den Park verschwinden kann und zeigt mir Bilder seiner Krankenakte mitsamt Fotos seines beschädigten Auges. Es kommt öfter das Wort „Berlin-Ödom“ vor. Ich beobachte, wie er fasziniert seine Krankenakte durchliest. Sein Gehirn ist vollkommen dopamingeflutet. Ihn interessiert alles und er möchte stets entdecken. Zudem freut er sich, dass er nicht in die Schule muss. 

Ich erforsche nicht den Park des Krankenhauses, sondern lieber den geistigen Horizont und höre Podcast-Episoden über Heilung. Eine davon ist sehr spannend und ich möchte sie dir gleich mitgeben: Ein Gespräch zwischen Jeffrey Mishlov und Wiliam Bangston.  

Darin heißt es u. a. „Es gibt ein kleines dreckiges Geheimnis über den Placebo-Effekt. Auch unter Mäusen gibt es einen Placebo-Effekt, genauso bei Zellen. Glauben Sie, dass es mit ihren Einstellungen zu tun hat?“ 

Vielmehr zeigten Untersuchungen an Mäusen eine spannende Sache: Die Geschwindigkeit der Heilung hängt von der Anzahl der Mäuse ab. 75 Mäuse mit einer gemeinsamen Behandlung heilen schneller als 25 Mäuse mit der gleichen Behandlung. 

Genauso wie ein Baby seine Mutter am Anfang braucht, um sein Körpersystem – wie die Atmung – auszurichten, so brauchen wir Vorbilder für Heilung. Jedoch müssen diese nicht mal im gleichen Raum sein… 

Dies ist meiner Meinung nach wieder ein Fingerzeig auf Sheldrakes Feldtheorie, dessen Buch ich wieder im Krankenhaus lese, bis die Augen schmerzen. 

Und so entspanne ich. Milliarden Menschen vor mir heilten eine Entzündung im Auge. Der Körper hat Zugang zu den Informationen und macht es selbst. Das letzte, was er braucht, ist die Sichtweise des kleinen getrennten Opfers, das ganz allein vom Schicksal bestraft wurde. 

Am Abend werde ich alle zwei Stunden geweckt und erhalte meine Tropfen. Ich bin manchmal so verwirrt, dass selbst die Aufgabe, einfach nur zur Decke zu schauen und die Augen zu öffnen, schwierig ist. 

In der nächsten Früh erhalte ich meine zwei Scheiben Brot um 7:30 und vermisse meinen Schafsmilchjoghurt, mit Leinsamen, Mandeln und einem Apfel. Aber irgendwie schmeckt mir dieser Massen-Filterkaffee sehr gut. Ich fühle mich fit. Danach geht es zur Rezeption, um im Untersuchungsraum 1 vom Oberarzt beäugt zu werden. 

Ich warte bestimmt zwei Stunden. Dabei denke ich an „Siddharta“ von Hermann Hesse. Seine drei größten Fähigkeiten waren „Denken. Fasten. Warten.“ Ich bin schlecht in Warten und nutze den Krankenhausaufenthalt als mein Trainingslager. 

Dann werde ich aufgerufen und fühle mich bei dem Arzt direkt wohl. Irgendwie kann ich die Kompetenz in meinem Gegenüber ablesen. Er muss nicht mal einen Kittel tragen. Es sind oft Augen, die eine Freundlichkeit, aber auch Festigkeit aussenden. 

Es gibt viele Menschen, die ein rundes, fast kindliches Gesicht haben. Ihnen fehlen die Denkerfalten und eine Schärfe in den Augen, die nicht nur beobachten, sondern auch Maß anlegen. 

Der Arzt ist sehr zufrieden mit meiner Genesung. Die meisten Verklebungen sind gelöst. Doch wodurch kommt die Entzündung? Seit meinem ersten Besuch beim Augenarzt wurde ich insgesamt fünfmal gefragt, ob ich oder jemand in meiner Familie unter Rheuma leide.  

Ich wusste nicht mal, was es ist und antworte, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal krank war. Als sie von mir wissen wollen, wer mein Hausarzt ist, kann ich keinen Namen nennen. 

Sie sagen, dass ich wahrscheinlich am Samstag entlassen werde. Ich bin froh darüber, möchte aber am liebsten jetzt schon raus. Dazu kommt, dass Max leider – oder zum Glück für ihn – heute nach Hause darf. Ein paar Stunden habe ich für Ruhe für mich. Ich stellte den Tisch vor das Fenster und schaute über Augsburg. Ein toller Ausblick. Wie großartig es ist, sehen zu können. 

Ich freue mich auf eine entspannte Nacht – auch wenn ich alle zwei Stunden geweckt werde. 

Doch dann klopft es an der Tür und ein Bett wird hereingefahren. Auf diesem liegt eine Leiche. Nur atmet sie extrem laut. Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich intensiv mit Atemarbeit und habe gelernt, dass die gesündesten Menschen kaum atmen. Sie spüren ihren Atem nicht und du kannst ihn kaum sehen oder hören. 

Dieser Mann atmet lauter, als manche Männer schnarchen. 

Ich kann meine Augen kaum von ihm lassen. Wie die Krankenschwestern ihn ausziehen, ihm eine Windel anlegen. Er stöhnt, seine Haut zeigt rote Flecken, die von einem Virus oder Pilz stammen müssen. Er spricht manchmal, aber es ist kaum zu verstehen. Er fragt, wo er sei. 

Es ist der kränkste Mensch, den ich je gesehen habe. Das wird eine beschissene Nacht. 

In mir kommt kein Mitgefühl hoch, sondern Ekel. Ja, ich weiß, dass wir alle sterben werden. Jeder Atemzug, den ich jetzt mache führt mich zum sicheren Tod. Aber manche Menschen beschleunigen diesen Prozess. Er ist augenscheinlich ein starker Raucher und Trinker.

Ich ziehe meine Kopfhörer auf, öffne die App mit den Binauralen Beats, wähle die Hintergrundmusik „Universumsklänge“ und erhöhe die Lautstärke, bis ich ihn nicht mehr höre. Dann gebe ich mein Bestes, um einzuschlafen. Doch manchmal schreckt er auf und drückt automatisch den roten Knopf. Jedes Mal kommt ein Mensch im Kittel hinein, macht das Licht an, spricht mit dem Mann, entschuldigt sich und geht. 

Dazu werde ich alle zwei Stunden geweckt und bekomme Tropfen. Irgendwie kann mein Körper etwas schlafen und am nächsten Morgen bin ich angekratzt, fühle mich aber ansonsten gut. Da muss schon was Schlimmeres passieren, um mich klein zu kriegen.  

Es geht wieder zum Warteraum. Dort warte ich Stunden und spreche mit ein paar Patienten. In welchen Parallelwelten wir leben, wird mir nochmal bewusst, als ich mit einer Autorin spreche. 

Sie erzählt mir voller Begeisterung, wie geil es ist, alt zu sein. Sie hat 4 Kinder, 9 Enkel und einen Schatz an Erfahrungen. Nie im Leben würde sie mit mir tauschen. Sie strahlt dabei. 

Es ist für mich keine Überraschung, dass ich mit ihr detailliert über das Chakren-System sprechen kann. 

Ebenfalls voller Energie ist der einstige Betriebsleiter, der mir empfiehlt, unbedingt die Biografie von Hans Fugger zu lesen. Als Augsburger eine Pflichtlektüre. Er spricht mit mir darüber, wie er einst 600 Leute leitete und dann zu einflussreich für seinen Chef wurde. Ich empfehle ihm die 48 Gesetze der Macht und erzähle ihm, wie König Ludwig XVI seinen Schatzmeister in den Kerker schmiss, als dieser mit seinem Wohlstand zu sehr protzte und damit des Königs Neids provozierte. 

Sein Handschlag ist stark, sein Lächeln ehrlich, seine Augen neugierig. Er erinnert mich etwas an John Hopkins Charakter in dem Film „Rendesvouz mit Joe Black“. Er sagt – ebenfalls mit etwas Reue – dass er früher hätte handeln sollen, aber zuversichtlich ist, wieder zu genesen.

Wie kann es solche Unterschiede bei den Menschen geben? Warum leben manche ein selbstbestimmtes Leben in Gesundheit und manche vegetieren dahin? 

Ich komme immer wieder auf die Eigenverantwortung zurück. Bin ich bereit, den Problemen meines Lebens in die Augen zu schauen und sie wirklich anzugehen? 

Denn Probleme verschwinden nicht, wenn wir sie ignorieren. Ein niedriges Bankkonto, ein zu hoher Blutdruck, Übergewicht, keine Freunde, keine Intimität, all das sind Symptome. Die Ursachen liegen in den eigenen (unbewussten) Verhaltensweisen. In der Unfähigkeit, hinzuschauen, wohin die Beine einen tragen. 

Früher war es die Familie, der starke Vater der Spiegel für die eigenen Taten. Er zeigte deutlich auf die Konsequenzen seiner Handlungen. Heute sind Väter harmlos und wollen mehr geliebt als respektiert werden – zum Leid ihrer Frauen und Kinder. 

Auch die Gesellschaft verliert an ehrlichen Werten. 

Letztens hörte ich eine Frau im Radio sagen „Ja, in Bayern ist es normal, 10 Kilo mehr zu haben“. 

Erzähl das der Krankenschwester, die unter höchster Kraftanstrengung die zweieinhalb Bowlingkugeln mehr auf den Nachtstuhl heben muss. Erzähl das deinen inneren Organen. Deinen schmerzenden Knien. Deinem Zurückgang an Testosteron und damit deiner Fruchtbarkeit. Erzähl das Paaren, die keine Kinder bekommen können. Krankheit darf nicht verharmlost werden. Vielmehr sollten wir uns alle unterstützen, gesunde, selbstbestimme Leben zu formen. 

Wir Menschen motivieren uns durch unsere Standards. Wir kämpfen so viel mehr, wenn wir eine bestimmte Grenze im Konto unterschritten haben, die nicht unterschritten werden darf. Genauso, wenn die Waage eine Zahl anzeigt, die sie noch nie anzeigte und der Gedanke aufkommt: „Jetzt ist Schluss.“ 

Wer traut sich, dieser Frau zu sagen, dass es vielleicht normal, aber nicht richtig ist? Ein Mann? Dazu noch Weiss? 

Du weißt, wer in einer Gesellschaft die Macht hat, wenn du die Frage beantwortest, wen du nicht kritisieren darfst. Heutzutage darfst du nicht sagen, dass übergewichtige Frauen nicht gesund oder attraktiv sind. Es ist kein Problem, über Männer Witze zu machen und sie zu verurteilen. Aber wehe, du machst Witze über übergewichtige Frauen. Nicht gut. 

Also schweigen Männer und lassen sich einreden, dass sie eh viel zu oberflächlich sind. Und natürlich ist ein Mensch mehr, als nur sein Körper. Und jede Krankheit ist nicht so simpel. Es ist verdammt schwer, abzunehmen, rauchen und trinken aufzugeben oder aufzuhören, unnötig Geld zu verschleudern. 

Deswegen beschäftige ich mich auch so intensiv mit dem Unterbewusstsein und wie wir besser mit diesem kommunizieren. 

Denn am Ende entscheidet nur das Unterbewusstsein, wie du handelst (Mehr darüber in meinem Kurs). 

Ich bin nicht gegen Übergewicht, weil jeder sein Leben so führt, wie er oder sie es für das Beste hält, aber ich bin gegen die Verharmlosung von Übergewicht. Ich bin eigentlich immer dagegen, wenn weggeschaut wird. 

Das gleiche Maß setze ich auch bei mir an und es ist oft nicht angenehm. 

Dieser Einstellung verdanke ich meiner Mum, die im Krankenhaus auf einer Intensivstation arbeitete. Erst im Gespräch mit einer Schwester wird mir bewusst, wie hart es ist. Sie meinte, dass sie dankbar ist, in der Augenambulanz zu arbeiten. In der Onkologie (Krebs) könnte sie nicht bleiben. 

Sie betrachtet dabei liebevoll den Mann in dem Bett. Ich liebe Frauen dafür. Diese wundervolle, kümmernde Seite. Jedes Mal beobachte ich wieder mit Staunen, wie liebevoll die Schwersten und Ärztinnen mit ihm sprechen. 

Ich teile ihr Mitgefühl nicht ein bisschen. Selbst, wenn ich mich anstrenge, komme ich nicht an die Intensität heran, die eine Frau wahrnehmen muss. 

Vielleicht sollte ich mehr meditieren und Herz-Öffnungs-Fantasiereisen machen. 

Jedoch glaube ich, dass Meditation den Blick schärft und offenlegt, was ist. Ich kann sagen, dass es hier deutliche Unterschiede zwischen mir und z. B. meiner Ex gibt, die mir täglich schreibt und mir mehrmals anbietet, mich zu besuchen.

Ich möchte aber alleine bleiben, weil ich die Einsamkeit wertschätze. Mir gehts gut und ich genieße diese Demut, im Vergleich zu Vielen von hier gesund zu sein und das Gefühl, Kontrolle über das eigene Leben zu haben. 

Aber wie schnell dies vergehen kann, erfahre ich im nächsten Gespräch mit einem Mann, der ein paar Jahre älter ist als ich. Top gekleidet, Bart schön getrimmt, reine Haut. Er macht regelmäßig alle Voruntersuchungen. Sei es Krebs, HIV usw. Nur die Augen hat er dabei vergessen. 

Irgendwann putzt und putzt er seine Brille, aber die Flecken wollen nicht verschwinden. Er geht zum Augenarzt, um sie wieder einstellen zu lassen. Dieser misst seinen Augendruck und ist schlagartig beunruhigt. Er muss ins Krankenhaus und sich sofort operieren lassen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er selbst nach der Operation kaum mehr richtig sehen kann. Er erklärt mir, dass er Designer ist und für ihn und seinem Ehemann verdient. 

Wir schauen über die Häuser Augsburgs bis zu den Bergen und sprechen über die Illusion der Kontrolle. 

Dieser Moment brennt sich in mir ein. Du regst dich auf, weil Tomatensauce auf dein Hemd gespritzt ist? In diesem Moment fürchten Menschen darum, dass sie nie mehr einen Flecken auf ihrem eigenen Hemd erkennen können.

Ich fragte mich, wie ich diesen Text beenden soll. Doch wie so oft findet der gute Schluss mich. 

So werde ich beim Schreiben unterbrochen und zur Untersuchung gebeten. Ich nehme wieder auf dem Holzstuhl vor dem Untersuchungsraum Platz. Ein anderer Patient kommt und fragt mich, ob ich auch in der gleichen Straße wie er wohnt. Ich lache und sage „Ja, direkt gegenüber“. Er meint „gute Lage“. Dann reden wir übers Warten im Krankenhaus und wie spannend es ist, jedes Mal wieder woanders zu warten. 

„Die Stühle sind immer wieder anders. Die Vielfalt nimmt nie ab. Was will man mehr?“ Ich lache mich kaputt. 

Die Herr-der-Ringe-Szene kommt mir den Kopf, als Frodo und Sam sich auf dem Weg zum Schicksalsberg verirren und Sam lächelt und meint, dass noch viel Lempradbrot vorhanden ist. Frodo antwortet:  „Ach Samweis, nichts mag dein Gemüt zu trüben“. 

Ich werde zur attraktiven Ärztin gerufen und ich frage sie, ob ich heute schon gehen kann. Sie bejaht. 

Bingo. Nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. 

Millionen Menschen Aus Der Ganzen Welt Nutzen SOMA – Nun Endlich Auch In Deutschland.

Als Psychologe, Autor und Mental-Trainer bin ich immer auf der Suche nach einfachen & effizienten Techniken. Ich fand SOMA und war sofort begeistert! Ich lies mich in Asien ausbilden und bringe SOMA somit als Einziger nach Deutschland.

Was kommt nach Erleuchtung? (#7)

Der Wissende redet nicht.Wer redet, der weiß nicht.– Laotse Wir versuchen es trotzdem. Zusammen mit Steffen Lohrer spreche ich über das Thema Erleuchtung. Noch brisanter:

Finde heraus, was du wirklich möchtest und kreiere dein Leben mit einer klaren Richtung und Sinn.

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